

Das Erziehungswissenshaftliche Institut der Universität Koblenz
Wie können wir souveräne, mündige Bürger einer digitalen Gesellschaft sein? Diese Frage ist zentral, ud sie wird seit der massiven Ausbreitung der künstlichen Intelligenz immer wichtiger. Unser privates, soziales und berufliches Leben findet längst zu großem Teil im digitalen Raum statt, dort verbinden und verbünden wir uns, treffen und verlieben uns. Hassen und wählen, liken und sharen, was uns dort serviert wird.
Das klingt leicht, kinderleicht, aber das ist es nicht. Es verlangt viel von uns. Und es hängt viel davon ab. Eine resiliente digitale Gesellschaft wird nicht mit der Technik mitgeliefert. Sie aufzubauen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Das Bildungssystem hat hier eine wichtige Aufgabe: Alle jungen Menschen werden von Schulen und Bildungseinrichtungen in eine digitale Gesellschaft entlassen. Sind sie der Aufgabe gewachsen? Können sie sich als gestaltende, selbstgestimmte Menschen im Netz bewegen? Quellen hinterfragen? Respektvoll, kritisch, kreativ sein? Da nicht jeder Mensch in seinem Elternhaus das bekommt und das lernt, was er braucht, was ihm zusteht, trägt die Bildung hier eine besondere Verantwortung.
Ich gebe im praktischen Teil meiner Arbeit Fortbildungen für Lehrkräfte und Erziehende, arbeite mit Eltern und ihren Kindern. Nun hat das Institut für Pädagogik der Universität Koblenz mich eingeladen, angehende Lehrkräfte in Medienbildung und Medienresilienz zu unterrichten. Auf diese Weise kann ich dazu beitragen, dass zukünftige Lehrerinnen und Lehrer schon in ihrer Ausbildung für den digitalen Wandel, die gesellschaftlichen und persönlichen Auswirkungen und die Konsequenzen für die Pädagogik sensibilisiert sind. Die heutigen Studierenden können dann später als Lehrende die Themen Mediennutzung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Ethik in ihrer Schulen mit Kenntnis und Selbstvertrauen, mit Weitsicht und Verantwortung angehen und ihren Schülerinnen und Schülern weitervermitteln.
Ich habe diese Einladung von Herzen gern angenommen und freue mich auf die Zusammenarbeit.
Das Wintersemester 2026/27 beginnt. Los geht’s! Ich bin bereit.


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Über das Thema Bildung und digitaler Wandel habe ich vor einiger Zeit einen Beitrag geschrieben, hier ist er: „Schule ist unser halbes Leben! Welche Rolle spielt die Schule für eine digitale Gesellschaft?“
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Die Linde im Hof hat mich natürlich sofort an das Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ erinnert. Ob hier im Sommersemester die Studierenden abends unter der Linde sitzen und singen? Ich werde berichten!
